Warum Fotografie? Meine Leidenschaft für Fotografie begann früh: Mit neun Jahren bekam ich von meinem Großvater meine erste Messsucher Kamera. Dieses Geschenk hat meinen Blick auf die Welt verändert. Seitdem fasziniert mich der Moment, in dem Licht, Gefühl und Wirklichkeit zu einem Bild verschmelzen. Für mich ist Fotografie eine Art, bewusster zu sehen und Geschichten festzuhalten, die sonst verloren gingen.
Bevorzugte Motive: Ich fotografiere, was mich berührt: Menschen, Menschen, Menschen – von A bis Z. Ihre Ausdrücke, ihre Geschichten und ihre echten Momente stehen für mich im Mittelpunkt. Dazu kommen Landschaften, Architektur, Reisefotografie, stille Details und spontane Alltagsszenen. Besonders mag ich authentische Situationen, die nicht gestellt wirken, sondern einfach passieren und eine eigene Wahrheit tragen. Ich liebe auch die Street Fotografie, weil sie das Leben so zeigt, wie es wirklich ist – ungefiltert, überraschend und voller kleiner Geschichten. Neben meinen freien Arbeiten begleite ich auch Hochzeiten, erstelle Porträts und dokumentiere Feiern und besondere Anlässe – immer mit dem Ziel, echte Emotionen und persönliche Geschichten sichtbar zu machen.
Derzeitige Kameratechnik: Nach meinen ersten digitalen Jahren mit Canon, Olympus und Fuji wurde ich überzeugter Nikon Nutzer. Bis heute besitze ich mehrere Nikon Kameras und eine große Auswahl an Objektiven. In letzter Zeit arbeite ich jedoch überwiegend mit verschiedenen Leica Kameras, deren Bildqualität, Haptik und Reduktion auf das Wesentliche mich besonders ansprechen.
Neben der modernen Technik bereitet mir vor allem die Arbeit mit der analogen Leica M3 und der digitalen Leica M P (240) sowie vielen manuellen Objektiven große Freude. Dieses bewusste, entschleunigte Fotografieren erinnert mich an meine Kindheit – an die Zeit, in der ich alles selbst einstellen musste. Ein echter a return to the roots. Am liebsten nutze ich Festbrennweiten, weil sie mich zu einem ruhigeren, konzentrierteren Blick führen – ganz ähnlich wie damals die Messsucher Kamera meines Opas.
Bildbearbeitung: Meine Bildbearbeitung erfolgt überwiegend in Adobe Lightroom, gelegentlich ergänzt durch Photoshop. In der Praxis beschränke ich mich meist auf das Nötigste – ein mögliches Nachkadrieren oder das Einfügen meiner Signatur. Oft nutze ich sogar direkt die fertigen JPEGs aus der Kamera, die ich bequem über mein iPad übernehme. Für meinen Stil reicht das vollkommen aus.
Früher jagte ich der perfekten Schärfe und jedem Pixel hinterher. Heute ist mir die Seele eines Bildes wichtiger als technische Perfektion. Ein Foto muss für mich nicht zu hundert Prozent scharf sein – entscheidend ist, dass es etwas erzählt. Mein Stil bleibt dabei natürlich und zurückhaltend – so, wie sich der Moment für mich angefühlt hat.